Der große Wandel
So wir werden wie die Kinder!
Von Helmut Krenn (aus Weltherz - Blog)
"Gottverbundensein, das ist alles!"
Bruno Gröning
Der Welten Tanz
Von Helmut Krenn (aus Weltherz - Blog)
"Zeit braucht der Keimling,
sich zu gebären,
zeitlos jedoch die Frucht
der Ähren."
Wir sind mit dem Wahrnehmungs-Mythos programmiert worden, dass die Welt ein Schlachtfeld sich ewig duellierender Dualitäten ist: Wissenschaft versus Religion; Schöpfung versus Evolution; Geist versus Materie; Welle versus Teilchen; Leib versus Seele; Gott versus Mensch; Konkurrenz versus Kooperation; und und und. Die Welt besteht jedoch aus einer Integration dieser scheinbaren Gegensätze. Es sind vielmehr kooperative Partner im dynamischen Tanz des Seins, sind aus einer gemeinsamen Wurzel hervorgegangen. Die östlichen Philosophen haben die Wahrheit dieser sich ergänzenden ZweiEinheit, der Polarität, schon vor fast 4000 Jahren erkannt: Im Yin-Yang-Prinzip enthält jeder Pol den Samen des anderen. Dualität ist eine subjektive Empfindung, Polarität ist eine objektive Tatsache. Dualität spaltet und trennt, Polarität verbindet und vereint. Angesichts der innewohnenden Gleichheit von Yin und Yang ist eine integrierte Weltsicht, eine Yin-Yang-Kultur, in der männliche und weibliche Prinzipien in ihrer vollständig ausgeglichenen Kraft sind, der Schlüssel zur Geburt einer neuen Menschheit.
"Ihr seid elohim"
Von Helmut Krenn (aus Weltherz - Blog)
"... Gleich mit jedem Regengusse
Ändert sich dein holdes Tal,
Ach, und in dem selben Flusse,
Schwimmst du nicht zum zweitenmal ..."
Goethe bezog sich in dem Gedicht Dauer im Wechsel auf Heraklits "Panta rhei" - alles fließt. - Die Welt, das Leben, ist in einem beständigen Wandel. Gesellschaftliche Strukturen lösen sich gerade auf, viele unserer Gewohnheiten werden über den Haufen geworfen. Die konstruktive Antwort auf Corona und alle Krisen kann nur eine äußere und innere Transformation sein. Denn, wie schon Albert Einstein bemerkte, "kann man Probleme niemals mit derselben Denkweise lösen, mit der sie entstanden sind", sondern nur aus einer übergeordneten, bewussteren Ebene heraus. Die Vision einer neuen planetaren Kultur - Terra Nova - besteht äußerlich aus autonomen, regenerativen, weltweit vernetzten Gemeinschaften in Kooperation mit der Natur - und innerlich in einer neuen, verbindlichen Qualität unseres Miteinanders, einer Kultur, die auf Vertrauen beruht. Es ist gewiss ein schwieriger Prozess, aber keine Utopie - wir haben die schöpferische Kraft, uns und die globale Menschheit umzuformen und zu heilen.